Nationale Kinderschutz Fachtagung am 15. und 16. Oktober 2018


Eröffnung durch Dr. Melanie Leonhard, Senatorin für Arbeit, Soziales, Familie und Integration

Impulsvorträge von führenden internationalen Wissenschaftlern

 

Tag 1: Montag, 15.10.2018, 10:30-17:45 Uhr,

HAW Hamburg, Aula, Berliner Tor 21, 20099 Hamburg

Tag 2: Dienstag, 16.10.2018, 10:30-15:30 Uhr

Gebrüder-Humboldt-Schule Wedel, Rosengarten 18, 22880 Wedel

In Deutschland gibt es viele Themen, die aufgegriffen werden müssen, um den Kinderschutz zu fördern. Auf der zweitägigen Fachtagung steht der Präventionsgedanke im Mittelpunkt. Es geht darum, wie Kinder von Anfang an besser geschützt werden können. 250 TeilnehmerInnen aus allen Berufsgruppen, die mit Eltern und ihren Kindern von der Geburt an und in den ersten Lebensjahren arbeiten, werden für die nationale Tagung erwartet.

Unter dem Motto "Bevor das Kind in den Brunnen fällt – Prävention ist Kinderschutz – ein Theorie-Praxis-Transfer" werden am ersten Tag führende FachvertreterInnen aus den Disziplinen der Resilienz-, Bindungs-, Hirn- und Traumaforschung in ihren Vorträgen aufzeigen, welchen Beitrag das jeweilige Forschungsgebiet für die Fragen des Kinderschutzes in Hinblick auf deren praktische Umsetzung leistet. In den Workshops am zweiten Tag der Fachtagung steht die Rolle der HelferInnen im Mittelpunkt. Hier werden gemeinsam die Themen des ersten Tages aufgegriffen und für die Praxis konkretisiert.

Unter anderem reisen aus den USA die renommierte Resilienzforscherin Prof. em. Dr. Martha F. Erickson sowie aus Regensburg die anerkannten Bindungswissenschaftler Dr. phil. Karin Grossmann und Prof. em. Dr. phil. Klaus Grossmann Klaus Grossmann als Referenten an.

Die Tagung wird in einer Kooperation zwischen der Ehlerding Stiftung, der HAW Hamburg, Augenblicke e.V. und GUTE FEE e.V. durchgeführt.

Die Ehlerding Stiftung ist operativ tätig und fördert seit dem Jahr 2000 eigene Projekte für Kinder und Jugendliche. www.ehlerding-stiftung.de

Die HAW HAMBURG (Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg) ist mit der Fakultät Wirtschaft und Soziales, Department Soziale Arbeit an der Fachkonferenz beteiligt. Seit 2004 wird hier die Wirksamkeit des STEEP-Programms beforscht und dessen Wirkfaktoren untersucht. www.haw-hamburg.de

AugenBlicke e.V. ist ein anerkannter Träger der Jugendhilfe in Hamburg und setzt sich mit einem Team aus Sozialpädagogen, Therapeuten und Psychologen ganz besonders für das Wohl von Kindern aus hoch belasteten Familien ein. Das Angebot umfasst STEEP™, SPFH, aufsuchende Familientherapie, Team- und Einzelsupervision, sowie Leitungssupervision für Träger der Jugendhilfe und andere Einrichtungen. AugenBlicke e.V. erhielt 2017 den Yagmur-Gedächtnis-Preis für Zivilcourage im Kinderschutz. www.augenblicke-ev.de

Gute FEE e.V. hat sich die Förderung der Eltern-Kind-Bindung und wirksamer Früher Hilfen zur Aufgabe gemacht. Dies geschieht durch einschlägige Forschungsprojekte, Fachtagungen und Weiterbildungen sowie durch Unterstützung konkreter Projekte für Kinder und ihre Eltern vor Ort. Der gemeinnützige Verein ist Träger der STEEP-Weiterbildung, einem geschützten Interventionsprogramm. www.gutefee-ev.de

Programm „Bevor das Kind in den Brunnen fällt"

 

Yagmur-Erinnerungspreis für „Zivilcourage im Kinderschutz“ 2017


Wir freuen uns sehr, sind gerührt und stolz, dass wir in diesem Jahr den Yagmur Erinnerungspreis erhalten haben.

Wir sagen DANKE Herrn Lezius und der Yagmur Stiftung, dass Sie sich bei der Preisverleihung 2017 für uns entschieden haben. Das unsere Arbeit mit den traumatisierten und psychisch kranken Müttern und Vätern gesehen und wertgeschätzt wird freut uns sehr. Für uns ist es etwas Besonderes, auf Menschen zu treffen, die eine ähnliche Haltung und ein ähnliches Menschenbild haben wie wir.

Siehe folgende Links/Berichte/Video:

Yagmur Gedächtnisstiftung Dez. 2017
HanseMerkur Versicherungsgruppe Dez. 2017
Hamburger Abendblatt Dez. 2017
SAT.1 Regional Feb. 2018

 

Neue Kollegin (m/w) gesucht


Da wir unser Team erweitern möchten, suchen wir eine erfahrene Kollegin, die unser Team tatkräftig unterstützt. Wir betreuen und begleiten vor allem Mütter (Väter), die selbst eine belastende Kindheit erlebt haben und daher unter multiplen Folgeschäden leiden. Unsere Betreuung ist geprägt durch einen traumasensiblen Blick auf die zu betreuenden Familien. Wir gehen in unserer Arbeit davon aus, dass alle Mütter und Väter immer das Beste für ihre Kinder möchten ... aber leider manchmal durch ihre eigenen Belastungen bei der Versorgung ihres Babys und bei der Kindererziehung an ihre Grenzen stossen.

Uns ist vor allem die Haltung wichtig, mit der wir diesen, meist hoch belasteten Familien begegnen. Wenn Sie unerschrocken, zeitlich flexibel und interessiert an beruflicher und persönlicher Weiterentwicklung sind, dann melden Sie sich gerne.